7 Gründe, warum man den Frühling am Thunersee verbringen sollte
Eingebettet in eine fantastische Bergkulisse erstreckt sich mitten im Berner Oberland der tiefblaue Thunersee zwischen den charmanten Städtchen Interlaken und Thun. Die sonnenverwöhnte Region am nördlichen Rand der Alpen ist ein Paradies für Urlauber, Familien und Outdoor-Sportler – und sie lockt mit etlichen Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen, seien es märchenhafte Schlösser, idyllische Uferwege, prächtige Aussichtsgipfel oder mystische Höhlen. Wir verraten euch, warum ihr dem Thunersee in diesem Frühling unbedingt einen Besuch abstatten solltet.
1. Malerische Uferwege
Die Uferwege rund um den Thunersee bieten nicht nur viel Sonnenschein, sondern auch einen besonders schönen Blick auf die aufblühende Natur. Während hier im Tal bereits der Frühling eingekehrt ist, blitzen in der Ferne noch die schneebedeckten Gipfel des Berner Oberlandes auf. Ein schönes Frühlingerlebnis für die ganze Familie ist der 56 km lange Panorama-Rundweg Thunersee, der dank der Schifffahrt auch in einzelnen Etappen begangen werden kann. Unterwegs erlebt man den See immer wieder aus neuen Blickwinkeln. Der Weg führt über zahlreiche Brücken – jede einzelne hat ihren eigenen Charakter. Ein Highlight ist die spektakuläre Panoramabrücke bei Sigriswil. Hoch über dem See sorgt die 340 m lange und 182 m hohe Hängebrücke für etwas Nevenkitzel.
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2. Märchenhafte Schlösser
Das Frühjahr ist die beste Jahreszeit, um die fünf prachtvollen Schlösser mit ihren großen Parkanlagen direkt am Seeufer zu besuchen. Jedes Schloss hat seinen eigenen Charakter und ist meist von einem großzügigen Schlossgarten oder einer Parkanlage umgeben. Im Frühling grünt und sprießt es hier an allen Ecken und Enden und die ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres sorgen für eine farbenfrohe Blütenpracht. Man erreicht die Schlösser Schloss Spiez, Hünegg, Oberhofen, Schadau oder Thun übrigens ganz einfach mit dem Schiff oder Bus ab Thun oder Interlaken West.
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3. Gemütliche Schifffahrt
Vom Wasser aus kann man die ersten Sonnenstrahlen des Jahres besonders leicht einfangen. Egal ob allein, mit Freunden oder der Familie – bei einer gemütlichen Schifffahrt auf dem Thunersee erwarten einen in jedem Fall ein unvergessliches Erlebnis und fantastische Aussichten auf die schneebedeckten Gipfel der Berner Alpen. Die Fahrt lässt sich übrigens auch gut mit allen anderen Ausflugstipps kombinieren.
4. Panoramareiches Niederhorn
Während am Thunersee bereits schönster Frühling herrscht, kann man vom aussichtsreichen Niederhorn (1.933 m) noch die schneebedeckten Riesen des Berner Oberlandes bewundern. Man erreicht den Gipfel von Beatenberg zu Fuß in circa drei Stunden oder ganz gemütlich mit der Standseil- und Gruppenumlaufbahn. Rund um den Gipfel, gibt es viel zu erleben: eine rasante Talfahrt mit dem Trotti, eine schöne Wanderung oder wie wäre es mit einer Wildtiere-Beobachtung in ihrer natürlichen Umgebung.
5. Pyramidenförmiger Niesen
Wie eine Pyramide thront der Niesen (2.362 m) mit seiner eindrücklichen Gestalt majestätisch über den Thunersee. Wer gut zu Fuß ist, wandert von Mülenen, Wimmis oder Frutigen hinauf zum Gipfel. Genießer freuen sich über eine bequeme Fahrt mit der Standseilbahn. Die Aussichtsplattform am Gipfel bietet einen fantastischen Rundumblick, der einem den Atem raubt: er reicht über die Berner Alpen, den Thuner- und Brienzersee sowie über das ganze Berner Mittelland bis hin zu den sanften Hügeln des Jura.
6. Idyllische Bergseen im Stockhorngebiet
Das Stockhorn (2.190 m), der Hausberg der Thuner, lädt mit einer perfekten Mischung aus voralpiner Gebirgslandschaft, idyllischen Bergseen und traumhaften Panorama dazu ein, den Frühling zu begrüßen. Der Panoramablick reicht vom Jura über den Thunersee und die Voralpen bis zur Hochalpenkette. Über 200 – um diese Jahreszeit meist noch schneebedeckte - Gipfel kann man von hier oben bestaunen. Zudem genießt man einen grandiosen Blick auf die eindrückliche Stockhorn-Nordwand während unten im Tal der tiefblaue Thunersee schimmert. So macht Freizeit Spaß.
7. Mystische St. Beatus-Höhlen
Am nordöstlichen Ufer des Thunersees führt die Tropfsteinhöhlen des St. Beatus ins Innere des Niederhorn-Massivs. Das über eine Millionen Jahre alte Naturwunder versetzt mit seinen bizarren Tropfsteingebilden Groß und Klein ins Staunen. Der Sage nach dienten die Höhlen im 6. Jahrhundert dem heiligen St. Beatus als Unterschlupf, nachdem er den dort hausenden Drachen in die Flucht geschlagen hatte. Immense Hallen, tiefe Schluchten und sprudelnde Wasserfälle machen die Höhlen zu einem besonderen Kraftort und verleihen dem Besuch einen mystischen Zauber.