Germkrapfen mit Preiselbeeren
Die Neue Fürther Hütte steht seit über 90 Jahren an ihrem idyllischen Platz auf 2.201 Metern über dem Salzburger Hollersbachtal. Gäste kommen aber nicht nur wegen der prächtigen Kulisse, sondern auch um sich die köstlichen Germkrapfen schmecken zu lassen, die der Hüttenwirt täglich frisch bäckt.
Zutaten für 12 große Krapfen
Zeitaufwand: 2 Stunden
21 g frische Germ
270 ml lauwarme Milch
2 Dotter
1 Ei
60 g Zucker
1 TL Vanillezucker
1–2 TL Rum
50 g zerlassene Butter
550 g griffiges Mehl
1 kräftige Prise Salz
Butterschmalz zum Backen
Staubzucker zum Bestreuen
300 g Preiselbeerkompott
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Zubereitung
1. Germ in einer Rührschüssel in etwas Milch auflösen und mit Dotter, Ei, Zucker und Vanillezucker verrühren.
2. Restliche Milch, Rum, Butter, Mehl und Salz untermengen. 6–8 Min. zu einem glatten, glänzenden Teig kneten. Mit feuchtem Tuch abdecken, rund 30 Min. gehen lassen.
3. Teig herausnehmen, kurz kneten und je nach Wunsch 12 bis 18 gleich schwere Stücke daraus machen.
4. Teigstücke rundschleifen, auf bemehltes Brett setzen, unter trockenem Tuch 35– 45 Min. auf die doppelte Größe aufgehen lassen. Butterschmalz in einem breiten Topf ca. 10 cm hoch schmelzen und auf ca. 170 °C erhitzen.
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5. Teigkugeln mit der Hand flach drücken, zu schüsselförmigen Krapfen ausziehen.
6. Krapfen mit glatter Oberseite nach unten ins heiße Fett geben, mit Siebschöpfer ständig mit Fett beträufeln, damit sie sofort stark aufgehen.
7. Im Fett auf der Unterseite goldbraun backen, wenden. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Mit Staubzucker bestreuen, Preiselbeermarmelade daraufgeben.
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Allein die Kulisse: Der Kratzenbergsee liegt eingebettet in grüne Hänge ein Stück weiter vorne, auf allen Seiten sind Berge wie der einfach zu bewandernde Larmkogel, dahinter eine kleine Kapelle. Die Neue Fürther Hütte steht seit über 90 Jahren an ihrem idyllischen Platz auf 2.201 Metern über dem Hollersbachtal. Kein Wunder, dass sie beliebtes Ziel für Wanderer und Mountainbiker ist. Aber auch wegen der hausgemachten Germkrapfen, für die die Hütte bekannt ist, kehrt man hier ein. Roland Schett, der Hüttenwirt, bäckt sie jeden Tag frisch auf der Hütte, weil die Krapfen einfach so gut ankommen. Mit Zucker und Preiselbeermarmelade versüßen en sie jedes 3.000er-Erlebnis.
Was viele nicht wissen: Die Einheimischen verzehren die Germkrapfen gerne auch deftig – und zwar mit Sauerkraut.
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