Via Venezia - Etappe 8: Vom Friesenberghaus zum Pfitscher-Joch-Haus
Tourdaten
- Sportart
- Wandern
- Anspruch
- T2 Leicht
- Dauer
- 6:30 h
- Länge
- 12,6 km
- Aufstieg
- 890 hm
- Abstieg
- 1.090 hm
- Max. Höhe
- 2.619 m
Details
- Einkehrmöglichkeit
Die achte Etappe der „Via Venezia“ führt vom Friesenberghaus in den Zillertaler Alpen durch den beeindruckenden Hochgebirgs-Naturpark zur Olpererhütte (2.389 m) hoch über dem Schlegeis Stausee und weiter bis zum Pfitscher-Joch-Haus (2.275 m), welches bereits auf Südtiroler Boden steht. Bereits am Anfang der Etappe wird kurz nach dem Friesenberghaus der höchste Punkt des Tages auf 2.619 m überschritten. Danach geht auf dem Höhenweg mit wunderbaren Aussichten bis zum Pfitscherjoch.
Vom Friesenberghaus folgt man dem „Berliner Höhenweg“ Richtung „Olpererhütte“. Nach einem ersten Stück bergan folgt der Steig in moderatem Bergauf und Bergab dem Verlauf der Höhenlinien zwischen 2.600 m und 2.400 m, bis es zur Olpererhütte leicht abwärts geht.
Die Hütte des Deutschen Alpenvereins, ein Neubau aus den Jahren 2006/07, steht nicht nur an einem fantastischen Ort, sondern ist auch architektonisch sehr gelungen. Der Holzbau mit schlichtem Satteldach passt gut an diese Stelle und die Sonnenterrasse lädt zur Rast ein. Aber man sollte sich unbedingt auch die Stube ansehen, die mit einem überdimensionalen Panoramafenster den Blick auf den Schlegeis Staussee und die Gletscher rund herum frei gibt.
Auf dem im Jahr 2007 neu angelegten Höhenweg geht es nun weiter in Richtung Westen. Der Weg wurde mit zahlreichen Steinplatten ausgelegt, führt immer wieder über kleine Bäche und gibt den Blick auf die Zillertaler Kette im Süden frei. Unterhalb der Gefrorenen Wand und des Rifflers vorbei, befindet man sich ständig wie auf einer Kanzel und man merkt kaum, dass es gut vier Stunden Gehzeit von der Olpererhütte bis zum Pfitscherjoch sind.
Bei der Überquerung der Oberschrammachbäche ist besondere Vorsicht geboten. Hier gilt es, den neu angelegten, gut markierten Weg zu nutzen. Der alte, noch sichtbare aber aufgelassene Weg ist nicht ratsam, da es hier bereits zu mehreren Unfällen gekommen ist.
Das Pfitscherjoch markiert den Grenzübertritt von Tirol nach Südtirol, was der Grenzstein mit der Aufschrift „Österreich-Italien“ beweist. Von hier ist es nur noch ein kurzes Stück zum Pfitscher-Joch-Haus auf 2.275 m, dem Ziel dieser Etappe.
Variante:
Sowohl vom Friesenberghaus als auch von der Olpererhütte kann man in rund 1:30 h zum Schlegeis Stausee absteigen und vorbei an der Dominikushütte entlang des Ufers des Stausees taleinwärts gehen. Die Wanderung führ auf einem sanft ansteigenden Wanderweg aufwärts zum Pfitscherjoch.
Weitere Etappe
Etappe 9: Vom Pfitscher-Joch-Haus nach Pfunders
Der Höhenweg von der Olpererhütte zum Pfitscherjoch ist einer der schönsten Wegabschnitte der gesamten Tour. Bei schönem Wetter kann man sich an der Gletscherwelt der Zillertaler Alpen, kontrastiert vom Blau des Schlegeis Stausees und im Frühsommer noch gespickt vom Dunkelrose der Almrosen gar nicht satt sehen. Zurecht trägt die Region das Prädikat „Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen“. Ein schönes kleines Infozentrum zum Naturpark befindet sich im Bergsteigerdorf Ginzling im Zillertal.
- Das Tuxer Fernerhaus ist ein modernes Bergrestaurant und liegt mitten im Tiroler Skigebiet Hintertuxer Gletscher. Das einzige Ganzjahresskigebiet Österreichs verfügt über insgesamt 60 Pistenkilometer und ist sehr abwechslungsreich. Freestyler kommen im Betterpark, welcher sich auf 3.200 m befindet, voll auf ihre Kosten. Aber auch für Anfänger hat das Areal einiges zu bieten.Auch Wanderer, Mountainbiker und Kletterer fühlen sich in der wunderbaren Naturlandschaft wohl. Es gibt eine Vielzahl von Wandertouren, die man von hier aus starten kann. Eine beliebte Tour führt nach Waldeben, wo man beeindruckende Wasserfälle bestaunen kann. Der Spannagelweg führt zur Spannagelhöhle, die größte Schauhöhle Mitteleuropas.
- Geöffnet
- Ganzjährig
- Verpflegung
- Bewirtschaftet
- Inmitten unberührter Natur liegt die Geraer Hütte (2.324 m) an der Westseite der Zillertaler Alpen und umgegeben von den markanten Granitwänden von Olperer, Fußstein, Schrammacher und Sagwandspitze. Die ruhige Lage im Naturschutzgebiet Valsertal bietet für Kletterer den idealen Rahmen für teils sehr anspruchsvolle Touren. Hüttenwirt Arthur Lanthaler hat für jeden Gast individuelle Tipps parat. Die umliegenden Hütten laden zu einer mehrtägigen Wanderung ein. Für Alpinkurse stehen ein Klettergarten oder das Schulungsgelände in der Nähe der Hütte zur Verfügung. Einen Besuch ist auch das aufgelassene Molybdanbergwerk in 2.800 m wert. Gehzeit dorthin eine Stunde. Stirnlampe nicht vergessen.
- Geöffnet
- Jun - Okt
- Verpflegung
- Bewirtschaftet