Der Nationalpark Bayerischer Wald ist mit der Bahn sehr gut zu erreichen. Die wichtigsten Knotenbahnhöfe sind Plattling und Passau. Ab Plattling geht es mit den Zügen der Waldbahn im Stundentakt weiter Richtung Zwiesel, Bodenmais und Bayerisch Eisenstein und Grafenau. Von Passau aus fahren die Schnellbus-Linien 100 und 200/201 sowie an den Wochenenden der Sommermonate auch die Ilztalbahn über Waldkirchen und Freyung Richtung Grafenau zum Nationalpark.
Mit dem Gästeservice Umwelt-Ticket, der Gästekarte für umweltfreundliche Mobilität, kann man vor Ort alle Angebote des Öffentlichen Verkehrs kostenlos nutzen.
Waldbahn
Vier Waldbahn-Linien machen in der Nationalpark-Region mobil – dabei ist Zwiesel der wichtigste Knotenpunkt. Die Linien verbinden Plattling mit Bayerisch Eisenstein, Bodenmais mit Zwiesel, Grafenau mit Zwiesel sowie Gotteszell mit Viechtach. Das Nationalparkzentrum Falkenstein in Ludwigsthal und das Waldspielgelände in Spiegelau haben einen eigenen Bahnhaltepunkt.
Ilztalbahn
In der Sommersaison fährt die Ilztalbahn von Passau durch das wildromantische Ilztal nach Freyung. Mit dem Bus geht es weiter ins Nationalparkzentrum Lusen in Neuschönau.
Igelbus
Die Igelbusse verbinden die Ausgangspunkte für Wanderungen rund um Lusen und Rachel mit den Gemeinden Mauth, Hohenau, Spiegelau, St. Oswald-Riedlhütte, Grafenau, Freyung, Philippsreut und Neuschönau. Wichtiger Knotenpunkt ist das Nationalparkzentrum Lusen in Neuschönau.
Das Nationalparkzentrum Lusen mit dem „Hans-Eisenmann-Haus“ bietet alles, was man rund um den Nationalpark wissen sollte. Sehenswert ist beispielsweise die Dauerausstellung „Wege in die Natur – Eine Geschichte von Wald und Menschen“, die Waldwerkstatt oder die Kinder-Rallye.
Im Nationalparkzentrum Falkenstein steht vor allem die dynamische Entwicklung der Wälder im Nationalpark im Mittelpunkt. Im „Haus der Wildnis“ wird die Bedeutung der Wälder an einem teils begehbaren Laubbaum interaktiv dargestellt. Außerdem gibt es einen Kinder-Erlebnisraum, ein 3D-Kindo, einen Nachtraum mit besonderen akustischen Erlebnissen, die Steinzeithöle und einen Spielplatz.
Obwohl man sich – zumindest zu Fuß – im Nationalpark Bayerischer Wald in weiten Teilen frei bewegen kann, um die Natur zu genießen, gibt es dennoch ein paar Verhaltenstipps: In besonders sensiblen Bereichen wie Moorgebieten besteht ein Wegegebot – d. h. hier dürfen die Wege zum Schutz der besonderen Tier- und Pflanzenarten nicht verlassen werden. Radfahren ist nur auf markierten Radrouten erlaubt, ebenso darf nur auf ausgeschilderten Parkplätzen geparkt werden. Baden, Campieren oder Zelten sowie das Pflücken von Pflanzen oder das Mitnehmen von anderen Materialen ist verboten.